Kurioses von der Knolle

Knoblauchprobe

In Frankreich war bis ins 18. Jahrhundert die so genannte "Knoblauchprobe" weit verbreitet: Vor dem Zubettgehen steckt sich die Frau, die sich über ihren Zustand im Unklaren ist, eine Knoblauchzehe in die Vagina. Wenn sie am Morgen den typischen Geruch ausatmet, kann sie nicht schwanger sein. Denn die Anwesenheit eines Embryos würde eine solche Ausbreitung durch den Körper verhindern. Ein frischer Atem ist der Beweis, dass die Frau befruchtet ist. Diese Vorstellung war umso überzeugender, als die Knoblauchzehe wegen ihrer Form vielfach als Symbol des zusammengekauerten Fetus gilt.

Krötentest

KroetentestDoch noch bis in die 1970er-Jahre hinein war der Frosch "State of the Art". Dieser biologische Indikator funktionierte beinahe so präzise wie die heute gebräuchlichen Tests, war aber wesentlich langsamer und arbeitsaufwändiger. Bei dem nach seinen Entwicklern benannten "Galli-Mainini-Froschtest oder -Krötentest" wurde einem männlichen Frosch oder einer Kröte Urin oder Blutserum der potenziell schwangeren Frau in den Rücken-Lymphsack oder unter die Haut injiziert. Wenn beim Frosch nach drei Stunden Samenzellen nachzuweisen waren, so war die getestete Frau schwanger.

Römischer Liebestrank

Hier ist ein Rezept der guten alten Römer überliefert, das bei den ausschweifenden Gelagen zu sich genommen worden sein soll. Man nehme 1 bis 2 zerdrückte Knoblauchzehen, einen gestrichenen Teelöffel Koriander und ¼ l. Wein. Alles vermischen und trinken. Dieser Trunk zählte damals als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel. Die Frage ist, ob der Geruch dieses Gebräus „stimuliert“ oder beim potenziellen Partner das Gegenteil hervorruft.



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