Anbau von Knoblauch, Tipp und Herkunft

Die besten Vorraussetzungen sind schwere, humusartige Böden, die nicht zu feucht und ebenso nicht zuviel gedüngt sind. Bestenfalls sollte der Standort auch noch mit viel Sonne versehen sein. Knoblauch kann man auch ohne Bedenken zwischen Erdbeeren, Gurken, Himbeeren, Lilien, Möhren, Obstbäume, Rosen, Rote Bete, Tomaten, Tulpen anpflanzen (Mischkulturen).

Knoblauch vertreibt auch Schädlinge und Krankheiten bei seinem Nachbar. Und auch selbst ist der Knoblauch nicht anfällig für Schädlinge.

Der Pflanzabstand in einem Einzelbeet sollte 15 x 20 cm betragen und ca. 5 cm. tief gesteckt werden. Die Zehen werden Ende Februar bis Mitte März gesteckt. Ein späterer Zeitpunkt im Frühjahr lohnt nicht, da die Zwiebeln dann bis zur Ernte im Juli zuwenig Zeit zum Wachsen haben und klein bleiben.

AnbauTipp für Knoblauch

KnoblauchblüteDen Knoblauch nicht jedes Jahr an die selbe Stelle anpflanzen. Erst nach sechs Jahren kann der Knoblauch wieder an die selbe Stelle angepflanzt werden. Die Ernte setzt im Juli ein. Der richtige Zeitpunk zum Ernten ist, wenn die obere Hälfte des Krautes welk wird. Knoblauch lässt sich nicht wie Zwiebeln aus der Erde ziehen, er muss erst mit einem Spaten oder ähnlichem gelockert werden. Aber Vorsicht. Den Stich sollte man nicht zu schräg ansetzen, denn dann verletzt man die Knolle. Den frisch geernteten Knoblauch lässt man dann 2-3 Tage in der Sonne trocknen. Am besten lagert man Knoblauch genauso wie Zwiebeln an einem kühlen, luftigen und trockenen Ort. Gut geeignet sind die dafür vorgesehenen Steinguttöpfe, welche eine Luftzirkulation ermöglichen.

Herkunft von Knoblauch

Importiert wird er hauptsächlich aus Frankreich, Spanien, Italien, der Türkei, Ägypten und China. Bei uns sind zwei Sorten im Handel. Den größeren Absatz erzielt der weiße Knoblauch, der rosa bis rötliche Knoblauch aus Frankreich und Italien ist leider seltener im Angebot. Zum Beispiel in der Schweiz ist der kommerzielle Knoblauchanbau aus klimatischen Gründen unbedeutend.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2001 12 417 Tonnen Knoblauch nach Deutschland importiert. Damit ging die Nachfrage nach diesem Arzneirohstoff und Küchengewürz im Vergleich zum Jahr 2000 (13 778 Tonnen) um 9,9 % zurück. Im Jahre 1999 waren es 13 373 Tonnen.

Hauptlieferland ist seit Jahren Spanien, von hier stammt rund die Hälfte des importierten Knoblauchs (2001: 6 143 Tonnen, 2000: 6 168 Tonnen und 1999: 5 868 Tonnen); gefolgt von Frankreich (2001: 1 710 Tonnen, 2000: 1 914 Tonnen und 1999: 2 085 Tonnen) und Italien
(2001: 1 598 Tonnen, 2000: 2 010 Tonnen und 1999: 2 355 Tonnen).

Es gibt scharfe und süße Knoblauchsorten. Scharfe Sorten gedeihen in den nördlichen und mittleren Breiten, während süße Sorten in südlichen Regionen verbreitet sind.



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